Neubau der Friedhofsgärtnerei Klumpen als Beispiel für erfolgreiches, ganzheitliches Coaching …

Frankfurt: Neubau der Friedhofsgärtnerei Klumpen

"Die Idee für unseren Neubau, der jetzt realisiert wurde, hatten meine Frau und ich schon vor 23 Jahren, als ich 1989/90 die Meisterschule in Essen absolvierte. Damals erhielt ich die Aufgabe, meinen Wunschbetrieb zu zeichnen. Wir brachten ein Blumenhaus mit Cafè und viel Platz für Kunstausstellungen etc. zu Papier, der ein Ort der Begegnung sein sollte", berichtet Berthold Klumpen. Der Gärtnermeister realisiert zusammen mit seiner Frau Barbara, einer Gartenbautechnikerin, gerade die Vision, die sie damals hatten und wird am Tag der offenen Gärtnerei im Frühjahr seinen Neubau mit ebenfalls neugestalteten Außenanlagen eröffnen. „Der Neubau ist mehr als ein Gewächshaus. Es ist ein Glashaus in hochmoderner Bauweise, gebaut mit ausgewählten Materialien und groß genug, um im Sommer den notwendigen Wärmeaustausch zu ermöglichen und eine Aufheizung zu vermeiden“, sagt Berthold Klumpen. Sein neuer Betrieb, für den er ein altes Gewächshaus und seinen kleinen Blumenladen abriss, liegt direkt am öffent-lichen Friedhofsparkplatz am Bornheimer Friedhof sowie in der Nähe von Hauptfriedhof und Parkfriedhof in Frankfurt, Dortelweiler Straße. Er befindet sich an einer innerstädtischen, stark frequentierten Durchgangsstraße und hat drei Mitbewerber in direkter Nachbarschaft, alle mit Schwerpunkt Friedhof und Trauerfloristik. Der Vorteil seines Standorts gegenüber den Mitbewerbern: Er ist aus Richtung Innenstadt/Autobahn kommend der erste der „Gärtnermeile“, an dem der Kunde vorbeifährt.

Hohe Kompetenz in Sachen Friedhof
Das Erscheinungsbild des „alten“ Ladens war ein kleiner, eher unscheinbarer, etwas in die Jah-re gekommener Blumenladen mit dahinter liegender kleiner Freifläche. Er blockte eine optimale Frequenz der Freifläche, da nur ein kleiner Durchgang seitlich des Gebäudes nach hinten führte, der meistens auch noch mit Ware zugestellt war. Der Betrieb hatte sich trotzdem durch seine ausgeprägte Kompetenz in Sachen Friedhof mit umfassenden Dienstleistungen einen sehr guten Namen in seiner Region gemacht. So ist Inhaber Berthold Klumpen auch Geschäftsführer der 2008 gegründeten Garten Eden Bestattung und Vorsorge GmbH , einer Agentur für Bestat-tungsvorsorge und Dauergrabpflege mit umfangreicher Betreuung von A-Z, die er zusammen mit fünf anderen Mitbewerbern gegründet hat, um die Friedhofskultur zu stärken (mehr darüber unter www. garten-eden-bestattungen.de). Ziel des Zusammenschlusses ist es, die Kunden rechtzeitig und umfangreich zum Thema Erinnerungskultur und Trauerarbeit zu informieren und zu beraten. Gut geeignet ist dafür ein Ort der Begegnung mit ausreichend Flächen für Präsentationen, Ausstellungen etc. und mit einem Cafè zum Verweilen in Friedhofsnähe, den sich das Ehepaar Klumpen jetzt verwirklicht hat. „Sogar Open Air Kino ist im Sommer möglich“, berichtet Berthold Klumpen.

Planung des Neubaus
Der Neubau ist ein optisch geradliniger Betrieb, integriert werden sollten ein Café, Sozial- und Büroräume, alles in einem Komplex. Sowohl Laden- als auch die Außenflächen sollten vergrößert werden, um ein umfangreicheres Sortiment anbieten zu können. Das Café wurde so geplant, dass es sich angrenzend an Außenverkaufs- und Ladenflächen befindet, um unabhängig von den Öffnungszeiten des Geschäftes sein zu können. Für das Café soll ein Pächter gesucht werden.

Unterstützung durch erfahrene Berater
Die Gärtnerei Klumpen holte sich von Anfang an bewusst die Unterstützung von ekaflor Partnerfirma greenworks GmbH mit den Beratern Wolfgang Sell und Marion Illemann, um ihren Traum zu verwirklichen. „Wir sind in Sachen Neubau eher unerfahren und wollten jemanden zur Seite haben, der uns die nötige Sicherheit gibt. Deshalb waren wir froh, Wolfgang Sell und Marion Illemann an unserer Seite zu haben. Sie waren von Anfang an mit dabei und in die Entwicklung mit einbezogen. So erhielten wir die nötige Hilfestellung und wurden auf die Punkte hinge-wiesen, die wir selbst nicht sehen konnten. Absprache mit dem Architekten, Inneneinrichtung, Wegeführung, Sortimentsplanung, Ladenbau, Außenflächenplanung – die Hilfe war umfassend und ganzheitlich. Wir sind mit der Beratung sehr zufrieden und erhielten dadurch sehr viel Sicherheit“, loben Barbara und Berthold Klumpen.

„Ich habe die Familie Klumpen bereits in der Planungsphase unterstützt. Erste Entwürfe vom Architekten entstanden 2009. Die Planung erstreckte sich über zwei Jahre, da Genehmigungen vom Bauamt immer wieder verschoben wurden. 2011 war es dann endlich soweit und der Bau konnte beginnen. Ich habe die Wegeführung und den Ladenbau geplant, Marion Illemann plante die Außenflächen. Bei Fragen zur Beleuchtung, der Heizung und vor allem der Kühlanlage habe ich den Architekten, mit dem eine enge Zusammenarbeit entstanden ist, unterstützt“, berichtet Wolfgang Sell. Die Ladenplanung setzte er zusammen mit ekaflor-Partnerlieferant IBH (Instore Building Holland) um. „Mit der Arbeit von IBH waren wir sehr zufrieden, ebenso mit ekaflor Lieferant P.O.S. Verkaufstechnologie, der die Spezialbeleuchtung übernahm (für die Grundbeleuchtung sorgte unser Haus- und Hoflieferant), sagt der Gärtnermeister. Alle Planungen wurden von Wolfgang Sell begleitet, die technische Beratung – insbesondere beim Kühlanlagenbau - war ebenso seine Aufgabe. „Wir wollten etwas Besonderes schaffen, weder ganz groß, noch klein. Eine schicke, feine, zeitgemäße Variante und ein Gebäude, in dem Pflanzen und Emotionen zum Einklang kommen“, sagt Berthold Klumpen. Auch an die Umwelt wurde gedacht. Eine Photovoltaikanlage kann den gesamten Betrieb komplett mit Strom versorgen.

Der Abriss des alten Betriebes
Begonnen wurde mit Abrissarbeiten eines alten Gewächshauses. ein zweites sollte erhalten bleiben. Die Seitenwände wurden entfernt, sodass zukünftig eine überdachte Verkaufsfläche für B&B zur Verfügung steht.

Der Verkauf ging weiter
Es startete ein großer Räumungsverkauf, der mit großem Erfolg verlief: mehr als 80% der Ware konnte verkauft werden. Dazu zählte auch die Baumschulware, da auch dieser Bereich dem Neubau weichen musste. Im Juli 2011 wurde der Blumenladen geräumt und abgerissen. Der Verkauf ging weiter…im Baucontainer.

Fertigstellung des neuen Verkaufs-Gewächshauses
Bis Oktober 2011 entstand das neue VK-Gewächshaus mit dem angrenzenden Gebäudekomplex. Ziel war es, dem Kunden zum Allerheiligengeschäft ein neues Einkaufserlebnis bieten zu können. Die Fertigstellung der Außenverkaufsflächen und des Cafés soll mit dem Beginn der Frühjahrssaison 2012 erfolgen. Um auch einen Einkauf auf der Baustelle für den Übergang möglichst attraktiv zu gestalten, wurden entlang der Straßenfront, mit Einblick ins VK-Haus die Außenanlagen gepflastert und Flächen für Tischbestückungen geschaffen.

Sortimentserweiterung und Nutzung der ekaflor-Module
Der Sommer wurde von Wolfgang Sell genutzt, die erforderliche Sortimentserweiterung in Zu-sammenarbeit mit Barbara Klumpen zu planen und zu organisieren. Genutzt werden sollten die angebotenen Modullösungen der ekaflor im Bereich Dünger, Pflanzenschutz und Bedarfsartikel. Aber auch das Angebot an Keramik, Glas und Accessoires sollte erweitert werden. Wolfgang Sell stellte Kontakte zu Partnerlieferanten der ekaflor her, erarbeitete mit ihnen passende Sortimentsvorschläge und koordinierte die Lieferungen für die Einrichtung Ende Oktober.

In der letzten Oktoberwoche erfolgte der Einbau der Ladeneinrichtung durch IBH. In direktem Anschluss wurde unter Leitung von Wolfgang Sell und Marion Illemann die Ware eingeräumt. Die Partnerlieferanten von Neudorff und Chrysal waren ebenfalls vor Ort, um die Einrichtung der Module vorzunehmen. Die Mitarbeiter wurden für die Warenpräsentation in der noch ungewohnten geräumigen Umgebung von Wolfgang Sell sensibilisiert.

Kombination aus Glas, Holz und Metall
Aufgabenstellung bei der Planung der Ladeneinrichtung war, einen geradlinigen Laden mit modernem Flair und großzügigen Wegen zu schaffen. Resultat war eine Kombination aus Glas, Holz und Metall. Die Metallregale wurden im Systemaufbau mit Standardware bestückt, während Holztische und-regale den wohnlichen Charakter unterstützten. Hier durfte die Ware optisch aufwendiger präsentiert werden.

Verkaufsflächenplanung und Wegeführung
Unmittelbar nach Betreten des Geschäftes läuft der Kunde durch saisonale Präsentationen und Aktionen, bevor er in einen kleinen, in die Fläche integrierten Topfpflanzenbereich kommt. Durch eine Trennwand wird der Übergang zur Floristik optisch angedeutet.

Der Schnittblumenbereich wurde mittig des Ladens in unmittelbarer Anbindung zum Bindebe-reich und zur Kühlzelle geplant, um möglichst kurze Wege für die Mitarbeiter zu haben. Der Kunde wird über die Anordnung der Warenträger und Gruppierung der Sortimente durch die gesamte Verkaufsfläche geleitet, bis er, nach einem „Rundgang“ die Kasse erreicht, die sich wiederum gegenüber der Saisonpräsentationen am Ein- bzw. Ausgang befindet. Allerdings wird sie beim Eintreten ins Geschäft nicht gleich wahrgenommen, da sie in Laufrichtung des Kunden mit einer Trennwand optisch abgetrennt wird. Diese Trennwand visualisiert dem Kunden, dass er sich direkt in der Kassenzone befindet. Sie wurde als Verkaufsfläche aktiviert, indem sogenannte Schnelldreher und Zubehör an einer Lochwand präsentiert werden.

Eine Beratungsecke wurde etwas abseits des Verkaufsgeschehens eingerichtet. Aufgrund der Stärken in der Trauerfloristik erfolgen viele Trauergespräche, sodass sich zukünftig in den hinteren Bereich zurückgezogen werden kann.

Die Module Pflanzenschutzmittel (PSM) und Dünger befinden sich ebenfalls im hinteren Bereich des Ladens, vor allem im Hinblick auf die erweiterte Wegeführung unter Einbindung der Verkaufsfläche im Freiland. Betritt er aus dem Außengelände kommend das Geschäft, schaut er direkt auf das Angebot an Düngern und PSM.

Mit Beendigung der Einräumarbeiten ging es an die Erstellung der Beschilderung: Wegleitsys-tem, Dienstleistungstafel, etc. Ein neuer Außenauftritt für die Erzielung einer optimalen Fernwirkung ist ebenfalls in Arbeit. Hier kommt ekaflor-Partnerlieferant Opus Marketing zum Einsatz.

„Wir sind sehr glücklich, die ekaflor gefunden zu haben. Uns werden so viele Dinge abgenommen, für die wir einfach keine Zeit haben, z.B. auch im Bereich Marketing und Werbung. So ersparen wir uns viele lästige Arbeiten und haben immer zuverlässige Leute an unserer Seite – ob im Einkauf oder bei der Beratung“, sagt Berthold Klumpen. Ein Lob für die Unterstützung durch seinen Einkaufsverbund, auf das dieser wirklich stolz sein kann.

Bis zur Eröffnung im Frühjahr wird Marion Illemann mit der Außenflächenplanung fertig sein. Dann erwartet den Kunden ein hochmoderner Neubau mit viel Platz für Präsentationen, Erleb-niseinkauf und Möglichkeiten zum Verweilen und zur Begegnung – genau so, wie Berthold und Barbara Klumpen es sich als junge Gärtner vorgestellt hatten. (ekaflor)

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